Investment Consulting für Einrichtungen der bAV und Versorgungswerke

Auf einen Blick

  • Seit 1991 als Investment Consultant und Investment Controller tätig
  • Beratung von Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung (bAV) und von berufsständischen Versorgungswerken hinsichtlich Anlagestrategie (Asset Liability Management / ALM), Anlageorganisation, Portfoliostruktur, Auswahl von Vermögensverwaltern, Investment Consulting, Investment Controlling und versicherungstechnischen Fragestellungen
  • Beratung von Einrichtungen unterschiedlicher Grösse (Kapitalanlagevolumen von EUR 5 Mio. bis EUR 50 Mrd.) und Rechtsform (Pensionskasse, Pensionsfonds, Unterstützungskasse, Direktversicherung, berufsständische Versorgungswerke, etc.)
  • Analyse unterschiedlichster Themenstellungen wie beispielsweise strategische Asset Allocation, Zinsrisikomanagement, Vermögensverwaltungskosten, Währungsabsicherung, Managerauswahl oder Risikomanagement
  • Komplementäres Know-how durch Teams bestehend aus Anlage- und Finanzmarktspezialisten, Investment Controllern, Versicherungsmathematikern, IT Experten und Rechtsanwälten

Betriebliche Altersversorgung (bAV)

Eine betriebliche Altersversorgung liegt gemäss der Definition von § 1 Abs. 1 des deutschen Betriebsrentengesetzes (BetrAVG) vor, wenn einem Arbeitnehmer Leistungen der Alters-, Invaliditäts- oder Hinterbliebenenversorgung aus Anlass seines Arbeitsverhältnisses vom Arbeitgeber zugesagt werden. Die betriebliche Altersversorgung kennt fünf Durchführungswege, die sich hinsichtlich Finanzierung, Kapitalanlage, steuer- und sozialversicherungsrechtlicher Behandlung, Leistung sowie staatlicher Aufsicht und Insolvenzsicherung unterscheiden:

  • Im Rahmen der Direktzusage bzw. Pensionszusage verpflichtet sich der Arbeitgeber, die Leistungen im Versorgungsfall selbst zu erbringen. Arbeitgeber und Versorgungsträger sind somit identisch. Der Arbeitgeber muss für die Verpflichtungen aus der Direktzusage eine Pensionsrückstellung in der Bilanz bilden.
  • Die Unterstützungskasse ist eine rechtlich selbstständige Versorgungseinrichtung, in der Regel in der Rechtsform eines eingetragenen Vereins. Sie finanziert sich aus den Zuwendungen von Trägerunternehmen sowie aus den Anlageerträgen ihres Vermögens.
  • Bei der Direktversicherung schliesst der Arbeitgeber eine Versicherung ab, für welche der Arbeitnehmer oder seine Hinterbliebenen ganz oder teilweise bezugsberechtigt sind. Hierbei kann es sich um eine Rentenversicherung, Risikoversicherungen oder fondsgebundene Lebensversicherungen handeln.
  • Eine Pensionskasse ist eine rechtsfähige Versorgungseinrichtung in der Rechtsform eines Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit (VVaG) oder einer Aktiengesellschaft (AG). Sie kann von einem oder mehreren Unternehmen oder auch von Verbänden getragen werden und gewährt ihren Mitgliedern einen Rechtsanspruch auf Leistungen der betrieblichen Altersversorgung.
  • Der Pensionsfond (vgl. § 112 VAG) ist wie die Pensionskasse eine rechtsfähige Versorgungseinrichtung. Ein wesentlicher Unterschied zu der Pensionskasse ist, dass es nur geringe Anlagebeschränkungen gibt und die Beiträge frei am Kapitalmarkt angelegt werden können.

Berufsständische Versorgungswerke

Berufsständische Versorgungswerke sind die auf einer gesetzlichen Pflichtmitgliedschaft beruhenden Versorgungswerke für kammerfähige freie Berufe wie beispielsweise Ärzte, Apotheker, Architekten, Notare, Rechtsanwälte oder Steuerberater. Sie sind auf landesgesetzlicher Grundlage errichtete rechtsfähige Anstalten des öffentlichen Rechts mit Selbstverwaltung und bieten ihren Mitgliedern eine Alters-, Berufsunfähigkeits- und Hinterbliebenenversorgung.

Von der Anlagestrategie bis zum Investment Controlling

Für Altersversorgungseinrichtungen und Versorgungswerke bieten wir die gesamte Dienstleistungspalette im Bereich der Anlageberatung:

  • Anlagestrategie: Beratung von Versorgungswerken und Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung bei der optimalen Abstimmung der Anlagestrategie auf die Verpflichtungsstruktur (Asset Liability Management / ALM)
  • Asset Manager Selection: Unterstützung von Investoren bei der Managerauswahl. Hierzu verfügt PPCmetrics über fundierte Expertise in den verschiedenen Anlagekategorien Aktien, Obligationen (Staats- und Unternehmensanleihen), Immobilien und auch alternative Anlagen (beispielsweise Hedge Funds, Private Equity, Insurance Linked Securities, Rohstoffe oder Infrastruktur).
  • Investment Controlling: Umfasst die unabhängige Überwachung und Kontrolle auf den drei Ebenen Strategiecontrolling, Controlling der Anlagetaktik und Controlling der Anlagemandate bzw. Vermögensverwalter.
  • Actuarial Consulting: PPCmetrics berät Versorgungswerke, Pensionskassen, Pensionsfonds und weitere Einrichtungen bei versicherungstechnischen Fragestellungen.
  • Investment Consulting: PPCmetrics analysiert finanzökonomische Fragestellungen wie beispielsweise Asset Allocation, Zinsrisikomanagement, Umgang mit Währungsrisiken, Währungsabsicherung, Vermögensverwaltungskosten, Empfehlungen zu Benchmarks (Vergleichsindizes), Risikomanagement, Analyse Risikoprämien, etc.
  • Portfoliostruktur: Beinhaltet die Risikoanalyse eingesetzter Produkte, die Beurteilung der Vermögensverwaltungskosten und Empfehlungen zu Anlagestil und Mandatsstruktur.
  • Anlageorganisation: Umfasst die Analyse der Pension Governance, der Aufbauorganisation, des Anlageprozesses sowie die Erstellung der entsprechenden Pflichtenhefte gemäss gesetzlicher Vorgaben.
  • Rechtsberatung: PPCmetrics berät institutionelle Investoren bei den zunehmend komplexer werdenden gesetzlichen Anforderungen und Rechtsfragen.

 


Ansprechpartner

Reichlin Andreas grau_klein.jpg

Dr. Andreas Reichlin
Partner
Kontakt

LR_klein.jpg

Lukas Riesen
Partner
Kontakt

 


Publikationen

Move left Move left
Die Vergleichbarkeit von Pensionskassen verbessern

Die Vergleichbarkeit von Pensionskassen verbessern

Wie lässt sich sagen, welche Pensionskasse ihre Rentenversprechen sicher erbringen kann und welche nicht? Das Anlagerisiko und der Anteil Rentenbeziehender machen einen Vergleich schwierig.

Anlagestrategien im Jahr 2016, Referenzwährung Euro

Anlagestrategien im Jahr 2016, Referenzwährung Euro

Im Jahr 2016 konnten insbesondere Aktien hohe positive Renditen erzielen, wobei Aktien ausserhalb des Euro-Raums deutlich besser rentierten als Aktien von Firmen aus dem Euro-Raum. Die Anlageerträge von Anleihen in Euro und in anderen Währungen fielen demgegenüber etwas tiefer aus, die Renditen waren jedoch ebenfalls positiv.

Anlagestrategien im Jahr 2016

Anlagestrategien im Jahr 2016

Im Jahr 2016 konnten Aktien Welt und Immobilien Schweiz hohe positive Renditen erzielen, dagegen rentierten Schweizer Aktien negativ. Sowohl Obligationen CHF wie auch Obligationen in Fremdwährung verzeichneten leicht positive Renditen. Dies führt zu grossen Unterschieden in den Anlageergebnissen der aufgezeigten Musterstrategien.

Cashflows und Risikofähigkeit

Cashflows und Risikofähigkeit

Wir haben verschiedene Geschäftsvorfälle und deren Konsequenzen bezüglich der Risikofähigkeit und der Sicherheit der Leistungserbringung einer Vorsorgeeinrichtung analysiert. Betrachtet wurden dabei 1.) die Rentenzahlung resp. Ausgliederung eines Rentnerbestandes, 2.) die Freizügigkeitsleistung resp. der Kapitalbezug bei Pensionierung und 3.) die Verrentung bei Pensionierung.

Die Limiten des FRP4-Referenzzinssatzes

Die Limiten des FRP4-Referenzzinssatzes

Ab 30.9.2016 beträgt der technische Zinssatz gemäss der Fachrichtlinie 4-Formel 2,25%. Dies bedeutet eine Senkung um 0,5% im Vergleich zum aktuell gültigen Wert von 2,75%. Mit der Fachrichtlinie 4 (FRP 4) legt die Kammer der Pensionskassen-Experten jeweils die Empfehlung für den technischen Referenzzinssatz für die kommenden Jahresabschlüsse fest.

Anreize von Gebührenmodellen – Für und Wider

Anreize von Gebührenmodellen – Für und Wider

Wie bei jedem Auftragsverhältnis besteht auch in der institutionellen Vermögensverwaltung ein klassisches Prinzipal-Agent-Problem. Dabei beauftragt ein institutioneller Kunde (Prinzipal) einen externen Vermögensverwalter (Agent) damit, sein Geld zu verwalten. Während das Interesse des Kunden in der Maximierung der (risikoadjustierten) Performance liegt, könnten Vermögensverwalter teilweise auch andere Ziele verfolgen.

PPCmetrics Asset Manager Review 2016 - CHF Edition

PPCmetrics Asset Manager Review 2016 - CHF Edition

Im Jahr 2015 haben rund 670 Anbieter aus der Schweiz und dem Ausland an den von uns durchgeführten PPCmetrics Marktscreens teilgenommen. Diese Asset Manager Review beinhaltet Informationen über Vermögensverwalter für Obligationen Global Aggregate, Obligationen Emerging Markets, Aktien Schweiz, nachhaltige Anlagen und Senior Secured Loans.

PPCmetrics Asset Manager Review 2016 - EUR Edition

PPCmetrics Asset Manager Review 2016 - EUR Edition

Informationen über professionelle Anbieter für die Vermögensverwaltung in verschiedenen Anlagekategorien, wie z.B. Renten Global Aggregate, Renten Emerging Markets, nachhaltige Anlagen, Senior Secured Loans, Aktien Emerging Markets.

Technischer Zins versus Realität

Technischer Zins versus Realität

Ein auf Schweizer Obligationen orientiertes Portfolio bringt kaum mehr die nötige Rendite, um die Leistungsversprechen im BVG einzulösen. Stephan Skaanes, Partner im Beratungsunternehmen PPCmetrics, will Kürzungen diskutieren.

2. Säule 2016: Analyse der Geschäftsberichte von Pensionskassen

2. Säule 2016: Analyse der Geschäftsberichte von Pensionskassen

Die Situation der Schweizer Pensionskassen ist für die Versicherten, die breite Öffentlichkeit und die Verantwortlichen von grossem Interesse. Verschiedene Kennzahlen, wie beispielsweise der technische Deckungsgrad, sind jedoch nicht vergleichbar, da sie auf unterschiedlichen Strukturen und Bewertungen basieren. Aus diesem Grund ist das Ziel der vorliegenden PPCmetrics Studie „2. Säule 2016: Analyse der Geschäftsberichte von Pensionskassen“, einen Beitrag zu einer besseren Vergleichbarkeit und höheren Transparenz im Pensionskassenmarkt zu leisten.

Eine Lektion aus Fernost

Eine Lektion aus Fernost

Das japanische Altersvorsorgesystem befindet sich seit einigen Jahren in einer schwierigen Lage. Nach dem Aufschwung der japanischen Wirtschaft in den 1970er und 1980er-Jahren folgte eine lange Phase wirtschaftlicher Herausforderungen.

Erst die Strategie, dann der Staatsfonds

Erst die Strategie, dann der Staatsfonds

Eine Analyse der zehn grössten Staatsfonds zeigt: Eine einheitliche Anlagestrategie – wie sie etwa bei den Pensionskassen erkennbar ist – gibt es nicht. Für die Schweiz gilt: Ein Staatsfonds ist nur mit einer klaren Zielsetzung sinnvoll.

 


Factsheets

 

Gebührenvergleich

Gebhrenvergleich_neu_DE.png

Peer Group Vergleich

2013-10-31_PeerGroupVergleich_neu_DE.png

Investment Controlling

Factsheet

 

Analyse Portfoliostruktur


Factsheet

Auswahl Vermögensverwalter

Factsheet

Benchmarking
 

Factsheet