Beratung von Versicherungsgesellschaften bei der professionellen Vermögensanlage

Auf einen Blick

  • Langjährige Erfahrung in der Beratung für eine Vielzahl von Erst- und Rückversicherungsgesellschaften
  • Investment Consulting für Kranken- und Unfallversicherungsgesellschaften unter Berücksichtigung der Verordnung über die Krankenversicherung (KVV), des Swiss Solvency Tests (SST) und weiterer gesetzlicher Regelungen
  • Beratung von Lebens- und Schadensversicherungsunternehmen bei der Entwicklung der Anlagestrategie, der Auswahl der Vermögensverwalter und rechtlichen Fragestellungen im Rahmen der institutionellen Vermögensverwaltung
  • Umfangreiche Beratungsdienstleistungen für Gebäudeversicherungen in allen Fragen der professionellen Vermögensanlage

Kranken- und Unfallversicherungen

Kranken- und Unfallversicherungen verfügen oftmals über erhebliche Aktiva in Form von Kapitalanlagen. Gleichzeitig sehen sie sich im Hinblick auf die Vermögensanlage mit zahlreichen gesetzlichen und regulatorischen Anforderungen konfrontiert.

Unsere Dienstleistungen für Kranken- und Unfallversicherungen umfassen unter anderem:

  • Entwicklung und Optimierung der Anlagestrategie im Rahmen des Asset Liability Managements unter Berücksichtigung des Swiss Solvency Tests (SST) und der Risikofähigkeit des Versicherers gemäss Art 80a der Verordnung über die Krankenversicherung (KVV)
  • Erstellung von Anlagereglementen gemäss Art 80c KVV in Zusammenarbeit mit dem Kunden
  • Unterstützung bei der Auswahl der Vermögensverwalter unter Berücksichtigung kundenspezifischer Kriterien, der Kosten sowie der gesetzlichen Anforderungen gemäss Art 80b KVV
  • Steuerung und Überwachung der Vermögensanlagen als zentraler Bestandteil des Anlageprozesses im Rahmen des Investment Controllings
  • Rechtliche Beratung hinsichtlich der komplexer werdenden Anforderungen der institutionellen Vermögensverwaltung

Lebens- und Schadensversicherungsunternehmen

Lebens- und Schadensversicherungsunternehmen investieren ihr Vermögen im Spannungsfeld von Rendite, Risiko und regulatorischen Vorgaben. Zudem gilt es, die sich stetig verändernde Risikofähigkeit sowie die Effizienz der Anlagen zu überwachen.

Wir unterstützen Lebens- und Schadensversicherungsunternehmen in allen Fragen der professionellen Anlage ihres Vermögens:

  • Periodische Beurteilung der Risikofähigkeit unter ökonomischen und regulatorischen Gesichtspunkten
  • Festlegung und Anpassung der risiko- und ertragsoptimierten Vermögenszusammensetzung (Anlagestrategie)
  • Prüfung der Governance bezüglich Einhaltung der "Best Practice"
  • Erarbeitung und Überprüfung der Vermögensverwaltungsverträge
  • Laufende Überwachung von Rendite und Risiko
  • Regelmässige Prüfung der Einhaltung regulatorischer Vorgaben

Gebäudeversicherungen

In den meisten Schweizer Kantonen gilt das Obligatorium bei der kantonalen Gebäudeversicherung. Gebäudeversicherungen der Kantone sind dabei in der Regel öffentliche Unternehmen und halten ihre Kapitalanlagen in verschiedenen Fonds mit unterschiedlichen Anlagestrategien und Anlagerestriktionen. Wir unterstützen Gebäudeversicherungen unter anderem in folgenden Fragen der Vermögensanlage:

 


Ansprechpartner

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Publikationen

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Tiefe Zinsen und hohe Rentenverpflichtungen stellen Vorsorgeeinrichtungen vor grosse Herausforderungen. Die gesetzliche Garantie laufender Renten überträgt sämtliche Risiken auf die Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Es stellt sich die Frage, welche Kennzahlen sich zur Messung der Entwicklung der Vorsorgesicherheit im Zeitablauf und relativ zu anderen Vorsorgeeinrichtungen eignen.

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Mit dem Postulat Vitali vom 19. März 2013 (13.3109 “BVG-Deckungsgrade vergleichbar machen“) wurde der Bundesrat beauftragt, in einem Bericht darzulegen, wie die Vergleichbarkeit der finanziellen Sicherheit von Vorsorgeeinrichtungen verbessert werden kann. Das Bundesamt für Sozialversicherungen und die Oberaufsichtskommission BV haben daraufhin gemeinsam die vorliegende Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Die Machbarkeitsstudie kommt zu dem Ergebnis, dass mit einem geeigneten Set von Kennzahlen sowohl aus Perspektive der Vorsorgeeinrichtungen als auch aus Perspektive der aktiven Versicherten ein weitgehend transparenter Vergleich der Sicherheit der Leistungserbringung möglich ist. Das Kennzahlenset muss die finanzielle Lage, anlage- und versicherungstechnische Risiken sowie die Struktur der Vorsorgeeinrichtungen hinreichend genau beschreiben und darf keine widersprüchlichen Ergebnisse liefern. Die Autoren schlagen vor, die bereits heute verwendete Kennzahl des Deckungsgrades in geeigneter Form zu erweitern, wobei auf eine einheitliche und marktnahe Bewertung der zusätzlich berücksichtigten Parameter zu achten sei. Auf der Basis eines erweiterten Kennzahlen- Sets können die Aufsichtsbehörden ein Ampelsystem entwerfen, anhand dessen die Sicherheit der Leistungserbringung von Vorsorgeeinrichtungen für interessierte und informierte Versicherte besser abgebildet werden kann.

Anlagestrategien im Jahr 2016, Referenzwährung Euro

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Im Jahr 2016 konnten insbesondere Aktien hohe positive Renditen erzielen, wobei Aktien ausserhalb des Euro-Raums deutlich besser rentierten als Aktien von Firmen aus dem Euro-Raum. Die Anlageerträge von Anleihen in Euro und in anderen Währungen fielen demgegenüber etwas tiefer aus, die Renditen waren jedoch ebenfalls positiv.

Anlagestrategien im Jahr 2016

Anlagestrategien im Jahr 2016

Im Jahr 2016 konnten Aktien Welt und Immobilien Schweiz hohe positive Renditen erzielen, dagegen rentierten Schweizer Aktien negativ. Sowohl Obligationen CHF wie auch Obligationen in Fremdwährung verzeichneten leicht positive Renditen. Dies führt zu grossen Unterschieden in den Anlageergebnissen der aufgezeigten Musterstrategien.

Anreize von Gebührenmodellen – Für und Wider

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Wie bei jedem Auftragsverhältnis besteht auch in der institutionellen Vermögensverwaltung ein klassisches Prinzipal-Agent-Problem. Dabei beauftragt ein institutioneller Kunde (Prinzipal) einen externen Vermögensverwalter (Agent) damit, sein Geld zu verwalten. Während das Interesse des Kunden in der Maximierung der (risikoadjustierten) Performance liegt, könnten Vermögensverwalter teilweise auch andere Ziele verfolgen.

 


Factsheets

 

Asset Liability Management bei Krankenversicherungen

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