Vermögensverwaltungskosten

Auf einen Blick

  • Die Gebühren in der professionellen Vermögensverwaltung und dem Global Custody sind in Bewegung.
  • Die Gebühren sind ein zentraler Bestandteil der Rendite.
  • Es gibt unterschiedliche Modelle zur Ausgestaltung der Gebühren für die Vermögensverwaltung.
  • Eine Kostenanalyse erfordert Fachwissen.
  • Anlegern fehlt oftmals eine breite Marktübersicht, um Gebühren zu vergleichen.

 

Gebühren sind zentraler Bestandteil der Rendite

Die Kosten für die Vermögensverwaltung sind in Bewegung. Gerade in Zeiten niedriger Zinsen stehen diese vermehrt im Fokus der Anleger. Hohe Gebühren schmälern die Anlagerendite mit Gewissheit, während die Renditen selbst mit Unsicherheit behaftet sind. Auch in der öffentlichen Diskussion spielen die Vermögensverwaltungskosten eine wichtige Rolle.

 

Sind Ihre Gebühren marktkonform?

Als führendes Unternehmen im Bereich Investment Consulting & Controlling haben wir einen umfassenden Marktüberblick über die aktuellen Gebührenkonditionen in der Vermögensverwaltung und dem Global Custody Geschäft für institutionelle Anleger. Wir verfügen über vier breit abgestützte und voneinander unabhängige Gebührendatenbanken:

 

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Die systematische Erfassung der Gebühren und unser intern entwickeltes Tool erlauben es uns, die von Ihnen bezahlten Gebühren mit dem Markt zu vergleichen und zu beurteilen und Ihnen ein allfälliges Kostensenkungspotenzial aufzuzeigen.

 

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Aktuelle Studien

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Komplexe Gebührenmodelle 

Unsere Studie „Managementgebühren in der institutionellen Vermögensver-waltung" erklärt und analysiert die in der Praxis am häufigsten verwendeten Gebührenmodelle und zieht ein Fazit aus Sicht der Anleger.

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2016-10-05 IPE_Anreize von Gebührenmodellen_Fuer und Wider_Seite_1.png

Anreize von Gebührenmodellen

Wie bei jedem Auftragsverhältnis besteht auch in der institutionellen Vermögensverwaltung ein klassisches Prinzipal-Agent-Problem. Dabei beauftragt ein institutioneller Kunde (Prinzipal) einen externen Vermögens-verwalter (Agent), sein Geld zu verwalten. Während das Interesse des Kunden in der Maximierung der (risikoadjustierten) Performance liegt, könnten Vermögensverwalter teilweise auch andere Ziele verfolgen. 

 

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2016-06-23 Handelszeitung_hin und her ist heute noch teurer_DL_SKS_Seite_2.png

Mehr als nur Management Fee

Vermeintlich sichere Anlagen wie Staatsanleihen werfen zurzeit keine respektive eine negative Rendite ab. Sachwerte wie Aktien lassen zumindest noch eine Rendite erwarten, die jedoch Schwankungen unterworfen und mit Unsicherheit behaftet ist. Eine sichere Erhöhung der erwarteten Rendite kann jedoch bei vielen privaten Investoren nur durch die Vermeidung von Ver-mögensverwaltungskosten erzielt werden. 

 

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Kostenschere zwischen Privatanlegern und institutionellen Portfolios

Privatanleger halten im Gegensatz zu professionellen Anlegern häufig komplexe und wenig liquide Finanzinstrumente in ihren Depots. Dies überrascht insofern, als bekanntlich die Kosten umso höher sind, je komplexer das Instrument ist. Da es im momentanen Tiefzinsumfeld sehr schwierig ist, die Kostennachteile teurerer Produkte durch bessere Anlageerträge zu kompensieren, resultiert der Einsatz teurer Produkte oft in einer schlechteren Anlagerendite.

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2018-10 II Säule 2018 Analyse Geschäftsberichte von Pensionskassen Final_Seite_01.png

Nur ein breiter Vergleich bringt Klarheit
                

Vermögensverwaltungskosten spielen sowohl in der öffentlichen Diskussion als auch für die Verantwortlichen von Pensionskassen eine wichtige Rolle. 2017 betrugen diese im Durchschnitt aller Vorsorgeeinrichtungen 0.43% der transparenten Anlagen. Der Median und der Durchschnitt nahmen im Vergleich zum Vorjahr leicht zu. Im Vergleich zum 2016 stiegen die durchschnittlichen Vermögensverwal-tungskosten leicht an. Gegenüber dem Vorjahr hat der Anteil Vorsorgeeinrich-tungen mit vollständiger Kostentrans-parenz zugenommen.

 

Umgang mit Retrozessionen

Als Retrozessionen oder Kick-backs werden geldwerte oder nicht geldwerte Leistungen bezeichnet, die Banken oder andere Finanzintermediäre von einem Dritten im Zusammenhang mit der Ausführung von Kundenaufträgen erhalten. Retrozessionen schaffen intransparente Verhältnisse bezüglich der tatsächlichen Vermögensverwaltungskosten (versteckte zusätzliche Einnahmequellen für Vermögensverwalter) und der effektiven Interessenslage. Das Bundesgericht hat in zwei Leitentscheiden bestätigt, dass Leistungen Dritter dem Auftraggeber gehören (BGE 132 III 460, 2006 und BGE 138 III 755, 2012). Im Einklang mit Art. 400 Abs. 1 OR hat der Auftragnehmer den Empfang solcher Leistungen Dritter gegenüber dem Auftraggeber vollständig offenzulegen und die Leistungen weiterzuleiten, ausser der Auftraggeber hat rechtsgültig auf die Weiterleitung verzichtet.

 


Ansprechpartner

 

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Dr. Stephan Skaanes
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Alfredo Fusetti
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