Investment Consulting und Investment Controlling für Staatsfonds

Auf einen Blick

  • Als Investment Consultant und Investment Controller für verschiedene Staatsfonds aus unterschiedlichen Ländern tätig
  • Umfangreiche Bandbreite von Dienstleistungen hinsichtlich der Beratung von Staatsfonds bei der institutionellen Vermögensanlage (Anlagestrategie, Anlageorganisation, Portfoliostruktur, Auswahl von Vermögensverwaltern, Investment Consulting, Investment Controlling)

Staatsfonds

Staatsfonds sind eine sehr grosse und wichtige Gruppe institutioneller Investoren. Dabei sind sie in ihren Zielen, Bedürfnissen und Strategien sehr heterogen. Grundsätzlich zielen Staatsfonds darauf ab, bestehendes Vermögen von der heutigen zur zukünftigen Generation zu transferieren.

Anlagestrategie, Asset Manager Selection und Investment Controlling

Wir bieten eine breite Dienstleistungspalette in der Beratung von Staatsfonds an:

  • Anlagestrategie: Beratung von Staatsfonds bei der Definition ihrer Anlagestrategie.
  • Asset Manager Selection: Unterstützung bei der Auswahl von Vermögensverwaltern und Depotbank (Global Custodian). Dazu verfügt PPCmetrics über fundierte Expertise in den verschiedenen Anlagekategorien Aktien, Anleihen, gemischte Mandate und alternative Anlagen. PPCmetrics verfügt über einen langjährigen Leistungsnachweis in der Beratung bei öffentlichen Mandatsausschreibungen.
  • Analyse Portfoliostruktur: Beinhaltet die Analyse allfälliger Risiken von eingesetzten Produkten, die Beurteilung der Vermögensverwaltungskosten und Empfehlungen zu Anlagestil und Mandatsstruktur.
  • Anlageorganisation: Umfasst die Analyse der Governance, der Aufbauorganisation, des Anlageprozesses sowie die Erstellung des Anlagereglements und der Pflichtenhefte entsprechend der gesetzlichen Vorgaben.
  • Investment Controlling: Umfasst die unabhängige Überwachung und Kontrolle auf den drei Ebenen Strategiecontrolling, Controlling der Anlagetaktik und Controlling der Anlagemandate bzw. Vermögensverwalter.
  • Research: PPCmetrics unterstützt Staatsfonds im Research zu diversen Anlagethemen, wie beispielsweise Peer Group Vergleiche, Performancevergleiche, Kostenanalysen etc.

 


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Dr. Andreas Reichlin
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Dr. Stephan Skaanes
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Publikationen

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Anreize von Gebührenmodellen – Für und Wider

Anreize von Gebührenmodellen – Für und Wider

Wie bei jedem Auftragsverhältnis besteht auch in der institutionellen Vermögensverwaltung ein klassisches Prinzipal-Agent-Problem. Dabei beauftragt ein institutioneller Kunde (Prinzipal) einen externen Vermögensverwalter (Agent) damit, sein Geld zu verwalten. Während das Interesse des Kunden in der Maximierung der (risikoadjustierten) Performance liegt, könnten Vermögensverwalter teilweise auch andere Ziele verfolgen.

Hin und Her ist heute noch teurer

Hin und Her ist heute noch teurer

Vermeintlich sichere Anlagen wie Staatsanleihen werfen zurzeit keine respektive eine negative Rendite ab. Sachwerte wie Aktien lassen zumindest noch eine Rendite erwarten, die jedoch Schwankungen unterworfen und mit Unsicherheit behaftet ist. Eine sichere Erhöhung der erwarteten Rendite kann jedoch bei vielen privaten Investoren schlicht und ergreifend durch die Vermeidung von Vermögensverwaltungskosten erzielt werden.

Erst die Strategie, dann der Staatsfonds

Erst die Strategie, dann der Staatsfonds

Eine Analyse der zehn grössten Staatsfonds zeigt: Eine einheitliche Anlagestrategie – wie sie etwa bei den Pensionskassen erkennbar ist – gibt es nicht. Für die Schweiz gilt: Ein Staatsfonds ist nur mit einer klaren Zielsetzung sinnvoll.

Strukturierung von Aktienanlagen

Strukturierung von Aktienanlagen

Das in der Kapitalmarkttheorie begründete Marktportfolio beinhaltet alle riskanten Anlagen proportional zum Marktwert und weist theoretisch das beste Rendite-/Risikoverhältnis aller Portfolios auf. Da das Marktportfolio in der Praxis nicht existiert, wird es durch einen Index, der kotierte Wertschriften enthält, approximiert. Der vorliegende Artikel zeigt auf, wie sich das Marktportfolio für die Anlagekategorie Aktien zusammensetzt, und untersucht die typischen Abweichungen von Aktienportfolios von Schweizer Pensionskassen. Dabei wird deutlich, dass Letztere Aktien Schweiz stark übergewichten und Small Caps sowie Emerging Markets meist nicht oder zu wenig miteinbeziehen. Eine derartige strukturelle Abweichung sollte entweder klar begründet oder reduziert werden.

Gründliche Kenntnisse und Berufserfahrung

Gründliche Kenntnisse und Berufserfahrung

Mit der Strukturreform wurden detailliertere Anforderungen für Personen eingeführt, die mit der Geschäftsführung und Verwaltung von Pensionskassen betraut sind. Sie orientieren sich an anerkannten Prinzipien der Good Pension Fund Governance.

Faktenlage Griechenland

Faktenlage Griechenland

Diese Präsentation analysiert, inwiefern institutionelle Investoren direkt durch die «Griechenland-Krise» beeinflusst werden könnten.

Absicherungskosten für Fremdwährungen

Absicherungskosten für Fremdwährungen

Die Aufhebung des EUR-Mindestkurses hat den Markteilnehmern einmal mehr eindrücklich die Bedeutung von Wechselkursrisiken vor Augen geführt. Einige institutionelle Anleger fragen sich nun, ob nach der aktuellen Erstarkung des Schweizer Frankens auf eine strategische Währungsabsicherung zukünftig verzichtet werden soll.

Schwierigkeiten bei der Performancemessung bei Private Equity-Anlagen

Schwierigkeiten bei der Performancemessung bei Private Equity-Anlagen

Der J-Curve Effekt von nicht börsennotierten Private Equity-Fonds, d.h. die Tatsache, dass Kapitalabrufe zu Beginn und Ausschüttungen ab Mitte der Laufzeit des Fonds anfallen, erschwert die Performancemessung (vgl. folgende Abb. 1). Der General Partner oder Private Equity-Manager ruft bei den Investoren über die ersten drei bis fünf Jahre Kapital ab („Capital Calls“, „Drawdown“), das er danach in das Eigenkapital von nicht börsennotierten Unternehmen investiert. Als Besitzer des Unternehmens nimmt der General Partner anschließend Einfluss auf die Geschäftsstrategie und setzt diese um, bevor nach profitablen Desinvestitionsmöglichkeiten gesucht wird.

Managementgebühren in der institutionellen Vermögensverwaltung

Managementgebühren in der institutionellen Vermögensverwaltung

Performanceabhängige Gebühren können aufgrund ihrer Anreize problematisch sein. Dies führt unvermeidlich zur Frage, welches Gebührenmodell zweckmässig ist und welches Modell mögliche Anreizprobleme des beauftragten Vermögensverwalters verkleinern kann. In der Theorie vermindert eine symmetrische performanceabhängige Gebühr das Anreizproblem, während die verschiedenen Umsetzungsformen in der Praxis zu anderen Fehlanreizen führen können. Des-halb gibt es zwar keinen Königsweg, jedoch sind Entschädigungsmodelle mit fixen Gebühren wahrscheinlich jene Modelle in der Praxis mit den kleinsten Anreizproblemen.

Illiquiditätsprämie

Illiquiditätsprämie

Auf der Suche nach neuen Renditequellen wird oftmals angestrebt, die Anlagen über viele Risikofaktoren zu diversifizieren. Eine solche aktuell diskutierte Risikoprämie stellt die Illiquiditätsprämie dar. Illiquide Anlagen besitzen die Eigenschaft, dass sie nur selten gehandelt werden und somit nicht ohne grossen Preisabschlag innert kurzer Zeit verkauft werden können. Das Risiko der Illiquidität manifestiert sich meist in Krisenzeiten, in welchen Investoren liquide Anlagen (wie zum Beispiel Staatsanleihen) bevorzugen. Entsprechend verlangen Investoren für das Halten von illiquiden Anlagen eine Prämie. Hierbei ist einiges zu beachten.